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Fahrtbericht Rügen – Rund 01. JUNI 2008 Organisation: Horst Wutzke, Polchow
Am heutigen Tag fand bei allerbesten Fahrradwetter die nun schon zur Tradition gewordene Rügen – Rund statt. Um 8.00 Uhr trafen sich 21 sportbegeisterte Leute in Polchow, wo wir erst einmal sehr gut von Frau Wutzke mit Kaffee und Brot versorgt wurden. Zwei Reifenpannen zwischen Neuhof und Polchow (2 km) brachten eine kleine Zwangspause mit viel Spaß und Witz. Um 09.30 Uhr ging es dann los. Erwartungsgemäß bildeten sich sofort wieder zwei Gruppen, die sich vorgenommen hatten, über 150 km zu fahren. Die Fahrt ging dann über Glowe und Juliusruh zum Kap Arkona. Von dort aus Richtung Dranske. Bei Rückenwind, guten Strassen und leicht bergab wurden relativ hohe Geschwindigkeiten gefahren. Bis Dranske war der Wind unser Freund. Dann ging der Kurs über Wieck zur Wittower Fähre. Die Überfahrt gab uns die Möglichkeit einer kleinen Rast. In Gingst wurde dann auf dem Marktplatz eine richtige Pause gemacht. Die Trinkflaschen wurden aufgefüllt und weiter lief die Fahrt dann über Unrow, Dreschvitz, Samtens und Poseritz. Hinter Poseritz trafen wir dann durch Zufall mit der ersten Gruppe zusammen. Die hatte sich leicht verfahren und eine Ehrenrunde über Dazow und Üselitz gedreht. Damit war der Vorsprung von gut 10 km so ziemlich verbraucht. Der zweite Ausreißversuch der schnellen Gruppe führte dann über Garz, Kasnevitz, Putbus und Lauterbach. Kurz vor Lauterbach schloss dann die zweite Gruppe auf. Im Lauterbacher Hafen gab es dann bei Fischbrötchen und frischen Getränken die ersten taktischen Auswertungen. Aus der ersten Gruppe wurden dann Dinge berichtet, die uns in der zweiten Gruppe nicht wirklich erreicht hatten. Nachdem das Stichwort Bier gefallen war, ging es dann in einer großen Gruppe über Zirkow und Serams nach Binz. Leider haben wir bei der Ortsdurchfahrt einige unserer Mitstreiter verloren. Das sind so die unabänderlichen Dinge, die einfach mal passieren. nach einem erfrischenden Bier und Salzgurken ging es dann weiter in Richtung Prora. Hier löste sich dann der Pulk endgültig auf. Jeder fuhr dann individuell nach Hause.
Zum Schluss waren es für mich 170 Tageskilometer und die Erfahrung einer wunderschönen Ausfahrt über die Insel Rügen mit ihren Naturschönheiten und den immer wieder auftretenden Erlebnissen der besonderen Art, die nur diejenigen nachempfinden können, die bereit sind, an einem frühen Sonntagmorgen aufs Rad zu steigen und loszufahren.
Herbert Trilk
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